Re:publica 2013 — Day 1

Kurz nach 1 Uhr nachts bin ich in unserem Berliner Stamm-Hostel, dem Sunflower, angekommen. 10 Stunden Zugfahrt können auch ganz schön anstrengen sein. Insbesondere dann, wenn die zweite Hälfte der Reise nicht in einem ICE, wie geplant, stattfindet, sondern in einem Ersatzzug ohne Steckdosen. Der Akku waren leider schon leer. Naja, ein kleiner Teil von AEON ist dabei trotzdem entstanden 😉

rp13_ticketUm 8:30 heute Morgen beim Frühstück habe ich mich schon gewundert, warum da auf Twitter bereits die Rede davon ist, dass sich die Station Berlin zu füllen beginnt — Die Opening Session ist doch erst um 10:15. Hmm, kurz vor 10 wusste ich dann warum — zwei unendlich lange Ticketschlangen. Ich habe ca. 50 Minuten gebraucht. Wurde also nichts mit der Opening Session.

Der erste Eindruck ist sehr gut — versammeltes buntes Volk in cooler Location. Ein bisschen muss man sich daran gewöhnen, dass alles zu vibrieren beginnt, wenn die U-Bahn darüber fährt.

Club-Mate kostet 3,- (plus 0,5 Einsatz), WLAN funktioniert recht gut (meistens 😉 d.h. heißt konkret öffentlich IP- und IPv6-Adressen auf 2.4 und 5 Ghz. Ersters ist meistens aber ziemlich überlastet, d.h. TTLs bis 3 Sekunden und Packetloss, also unbedingt auf 5Ghz forcen!

In Hall 3 gab es gleich einige Vorträge zum Thema OpenData und kurz nach Mittag ein kurzer Vortrag über die Geschichte des Computers von Horst Zuse. Ganz besonders betonen möchte ich die Aussage von Lorenz Matzat im Vortrag zur maschinenlesbaren Regierung. Er sagt, dass man gerade in Deutschland von der Verwaltung als Untertan betrachtet und auch so behandelt wird, diese jedoch eine Servicestelle des Bürgers sind, wodurch eigentlich eben diese die “Untertanen” sind und die Bürger unterstützen sollten. Ich glaube, dass das in Österreich leider nicht viel anders ist.

Was hier noch verbessert werden muss, ist das dass bei fallenden Club-Mate-Flaschen noch nicht geklatscht wird 😉

Hmm, es war wohl keine so gute Idee auf die Pause zu warten, um sich etwas zum Essen zu holen… *g*