Der 30C3 hat begonnen

30c3_fooUm 11 Uhr wurde der 30. Chaos Communication Congress von Tim Pritlove eröffnet, nachdem seit vielen Tagen die Vorbereitungen im CCH laufen. 2100 Arbeitsstunden stecken bis jetzt (13 Uhr, 69th Aftermath, 3179) bereits im Kongress, der durch die Arbeit Freiwilliger aufgebaut und abgehalten wird.1

Die Eröffnungsrede wurde mit einem Kurzfilm begonnen, der Ausschnitte von Ereignissen rund um den Chaos Computer Club die jährlichen Kongresse seit 1984 zusammenfasste. Das Jahr wie der gleichnamige Roman von George Orwell, der offenbar tatsächlich als Instruction Manual benutzt wurde.

Tim sagte, dass sich für Technologie und vorallem IT-Technologie zu Beginn nur eine kleine Gruppe von Leute interessierten. Ein Gruppe, die mit etwas Fantasie für das was in Zukunft möglich sein könnte, immer schon warnten. Und sich daran leider bis heute nichts geändert hat, obwohl heute beinahe alles von dieser Technologie abhängig ist und diese Vieles beeinflusst.

«… a formerly small but today large group of people whose advice is still being ignored.»

Der diesjährige Kongress hat kein Motto, weil man nach den Ereignissen des Jahres 2013 nur sprachlos sein kann. Dinge die man normalerweise aus Hollywood-Filmen kennt sind Realität geworden. Tim stellt die rhetorische Frage, ob das nun das „Game Over“ ist. Natürlich nicht! …hoffentlich.

«We need to redesign the network. We can start here and now!»

Wir sollten das Design des Netzwerks überdenken. Wir sind die, die die Zukunft der Technologie vorausdenken können.  Also lasst uns den Kongress beginnen! Tim beendete die Opening-Session mit den Worten

«Carpe noctem. Let’s save the world!»

  1. Aktuelle Kongress-Stats gibts unter c3netmon.congress.ccc.de.